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Rechtskanzlei Ehlers & Partner

Die bundesweit tätige Kanzlei Ehlers, Ehlers & Partner in München sowie mit weiterem Kanzleisitz in Berlin ist u.a. spezialisiert auf den Bereich Medizinrecht. Schwerpunkte sind hierbei das Gesundheitsrecht, Arzt- und Vertragsarztrecht, Krankenversicherungsrecht, Krankenhausrecht sowie Pharma- und Arzneimittelrecht, Recht der Medizinprodukte, Recht der Biotechnik und Gentechnik, Gesellschaftsrecht sowie Managed Care / integrierte Gesundheitsversorgung. Auf diesem Gebiet hat die Kanzlei über viele Jahre hinweg Erfahrungen sammeln können, so dass durch die profunde Sachkenntnis eine optimale Vertretung der Mandanten aus dem Bereich Gesundheitswesen gewährleistet wird.

 

Frau Rechtsanwältin Karin Gräfin von Strachwitz –Helmstatt, Partnerin der Societät, hat sich bereits früh auf das Arzt-, Pharma- und Gesundheitsrecht spezialisiert und vertritt die Mandanten bundesweit in den entsprechenden Angelegenheiten vor Ausschüssen und Gerichten. Als Mitautorin von Büchern und Fachpublikationen hat sie sich auch wissenschaftlich qualifiziert. Daneben tritt Sie als Referentin bei Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen auf.

 

Bei Ihrer Tätigkeit in der Kanzlei wird Frau Rechtsanwältin Gräfin von Strachwitz-Helmstatt durch Ihre Mitarbeiter RA Christian Koller und RAin Ute Sasse unterstützt, die sich ebenfalls auf den Bereich Medizinrecht spezialisiert haben und durch die Vertretung der Mandanten vor Gericht bzw. den Ausschüssen ebenfalls zahlreiche praktische Erfahrungen aufweisen und profunde Sachkenntnisse besitzen.

 

Artikel: "Beweislast des behandelnden Arztes"

In einer Entscheidung vom 05.04.2005 (Az.: VI ZR 216/03) hat der BGH erneut zu entscheiden gehabt, wie die Beweislast des behandelnden Arztes zu beurteilen ist. Dabei wurde darauf abgestellt, dass dann, wenn feststeht, dass der Arzt dem Patienten durch rechtswidriges und fehlerhaftes ärztliches Handeln einen Schaden zugefügt hat, beweisen muss, dass der Patient den gleichen Schaden auch bei einem rechtsmäßigen und fehlerfreien Handeln erlitten hätte. Die Behandlerseite muss also, sofern ein Schadensursächlicher Eintritt ohne ausreichende vorherige Aufklärung des Patienten erfolgt ist auch beweisen, dass es zu dem Eingriff auch bei zutreffender Aufklärung des Patienten gekommen wäre.

 

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Artikel: Schmerzensgeld bei grob fehlerhaft nicht erkanntem Schlaganfall mit Dauerfolgen

 

Mit Urteil vom 03.06.2004 (Az.: 1 U 5250/03) hat das sich OLG München mit der Frage eines groben Behandlungsfehlers befasst und festgestellt, dass ein Arzt, der eine komplizierte Migräne befundet, grob fehlerhaft handelt, wenn er nicht wenigstens der Verdachtsdiagnose einer transitorischen ischämischen Attacke nachgeht. In dem zu entscheidenden Fall hatte der Patient in der weiteren Folge einen Schlaganfall erlitten und es verblieb bei dem 39 Jahre alten Patienten eine schwere Halbseitenlähmung, die auch das Sprachvermögen beeinträchtigte und zu einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 80% führte. Die Ausübung des bisherigen Berufes in einer verantwortungsvollen Stellung wurde damit unmöglich gemacht und die Freizeitaktivitäten erheblich eingeschränkt. Das erkennende Gericht erkannte auf ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000,00 € und eine Schmerzensgeldrente in Höhe von 100,00 € mtl.

 

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