Flying Medical Doctor
 

Flugbegleiter

Am 15. Mai 1930 begleiteten erstmals Stewardessen einen Passagierflug. Es war die Firma "Boeing Air Transport", die zur Betreuung der damals noch sehr häufig "luftkranken" Passagiere Flugbegleiterinnen einsetzte. Aus diesem Grunde wurden nur ausgebildete Krankenschwestern für diesen neu entstandenen Beruf ausgewählt. Die Deutsche Lufthansa war nach der Swissair und der KLM die dritte Europäische Fluglinie, die Stewardessen zur Betreuung der Passagiere einstellte.


 

Flufbegleiter
Flugbegleiter

Heute haben die meisten FlugbegleiterInnen keine medizinische Vorbildung. Sie erhalten aber in ihrer Grundausbildung eine fundierte, auf ihren Arbeitsbereich ausgerichtete spezielle Erste Hilfe Schulung.

 

Einmal im Jahr müssen diese Fertigkeiten repetiert werden. Dies geschieht mit einem Zeitaufwand von 4-8 Stunden.
Neu ist die Kompetenz der FlugbegleiterInnen in der Anwendung des Halbautomatischen Defibrillators „AED“. Sie sind nach dem MPG (Medizinproduktegesetz) ausgebildet und in die Gerätebedienung eingewiesen und daher vorrangig berechtigt, die Geräte einzusetzen, auch wenn ein nicht an diesen Geräten eingewiesener Arzt an Bord ist.

Die Kompetenzen der FlugbegleiterInnen  sind bewusst limitiert. Sie können als Arzt viel Assistenz erwarten, nicht jedoch das Aufziehen von Medikamenten in Spritzen oder das Richten von Infusionen.

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